Nur Coronamaßnahmen beschließen die auch kontrolliert werden

Spätestens im Herbst werden wieder die Maßnahmen gegen Corona verschärft werden. Die Stadt Frankfurt sollte aber diesmal nur Maßnahmen beschließen, die sie auch bereit und in der Lage ist zu kontrollieren und sanktionieren.
Ich bin sehr für strenge Maßnahmen. Ich habe kein Problem mit FFP2 Pflicht oder 3G Plus Regelungen, aber man kommt sich veräppelt vor, wenn sich viele nicht dran halten. Schon jetzt sieht man in den Bahnen viele Menschen ohne Maske. Am Wochenende in den Abendstunden manchmal über 80% der Bahnfahrenden, aber ich habe bis jetzt noch nie eine Kontrolle erlebt und ich fahre mehrmals täglich mit der Bahn. Die Security in der S-Bahn fühlt sich zudem nicht für die Einhaltung verantwortlich. Dann kann man die Maskenpflicht im ÖPNV auch gleich abschaffen.
Egal was kommt, die Menschen sollten darauf vertrauen können.
Als Antwort bekommt man hier wahrscheinlich die Höhe der Bußgelder, die kassiert worden sind, aber das ist doch nicht die Realität. Fahren Sie doch selbst mal mit der Bahn. In meinem Bekanntenkreis und Arbeitsumfeld sehen das alle so.
Deswegen bitte nicht wieder etwas wie zum Beispiel eine Maskenpflicht im Alleenring. Das war doch der größte Humbug. Die Stadt macht sich doch unglaubwürdig, wenn die Maßnahmen zwar beschlossen werden, aber niemand sie einhält.
Ich trage im ÖPNV selbstverständlich FFP2, aber auch noch in jedem Geschäft. So schütze ich mich und andere. Aber dort wo es verpflichtend ist, sollte es auch alle tun.

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Kommentare (11)

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Carmen Horstmann

ID: 2.473 29.08.2022 12:13

Der Autor hat recht, der Staat macht sich lächerlich. Bußgelder die erhöht aber nicht eingetrieben werden sind sinnlos. Leider vermisse ich in vielen Bereichen die sogenannte Mündigkeit der Bürger/innen. Masken, Müll und Verkehrsrowdies aller Art, wieviele Appelle und Hinweise soll es denn noch geben. Auf meiner letzten U-Bahnfahrt saßen 7 Personen ohne Maske im Wagen. 420€ brutto in 15 Minuten. Wenn man das hochrechnet würde sich der Einsatz von "gutbezahlten Kontrolleuren" lohnen. Es wäre auch ein Zeichen für Rücksicht und Respekt. Diejenigen die sich dagegen aussprechen haben ja auch die Möglichtkeit des Individualverkehrs oder können laufen. Damit wird die vernünftige Allgemeinheit nicht mit Kosten für die Sozialkassen belastet.

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Irene Adam

ID: 2.478 01.09.2022 09:23

Je später der Abend, desto geringer die Maskenquote.
Ich würde mich über eine FFP2 Pflicht und deren Kontrolle freuen.

Soeren Puerschel

ID: 2.441 11.08.2022 11:23

Pflichten, deren Einhaltung nicht kontrolliert wird, bzw. sanktioniert werden, sollte man durch Appelle ersetzen. Freiwillig richtiges Verhalten sollte gefördert werden. Ansonsten schadet der Souverän sich selbst, bzw. beschädigt damit gar dem Konzept der Demokratie, da die Bürga das Vertrauen in die Regierungsform verlieren, wenn Zwangsmaßnahmen zwar beschlossen, aber deren Einhaltung nicht kontrolliert wird. Leider hat im Zuge der allgemeinen Angst unsere aufgeklärte Gesellschaft den Weg von Zwangsmaßnahmen eingeschlagen, anstelle auf die Mündigkeit der Bürga zu setzen.

Heinz Walter

ID: 2.437 10.08.2022 06:05

"Deswegen bitte nicht wieder etwas wie zum Beispiel eine Maskenpflicht im Alleenring. Das war doch der größte Humbug."

Es war doch kein Humbug aus einem 30 Leute-Büro ohne Maske nach Feierabend draußen in die Stadt zu gehen mit Maske und das mitten im Winter bei Sturm. Das war wissenschaftlich fundiert durch Aerosolforschung.

Antonella Petra-Hentschker

ID: 2.431 05.08.2022 08:01

Keine Coronamaßnahmen mehr!!!

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Carmen Horstmann

ID: 2.476 30.08.2022 14:18

Vielleicht sind manche Maßnahmen überzogen gewesen aber es war auch die erste Pandemie seit 100 Jahren. Die Ansteckungsgefahr mit Masken und Händewaschen zu dezimieren ist doch einfach. In den Coronajahren wurden dadurch auch Grippe und Norovirus - Durchfall reduziert. Wenn sie erkranken wollen, nur weiter so. Manche Einsicht kommt halt später.

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