Sicherheit im Brentano Park

Sicherheit für die Benutzer des Brentano Parks (vor allem die kleinen)

Ausführliche Beschreibung der Idee*:

Der wunderschöne, alte, vielseitig genutzte, große, grüne, stark frequentierte und geliebte Brentano Volkspark, braucht mehr Sicherheit.
Von innen mit ausreichender Wegebeleuchtung, und von außen durch Bremsschwellen o.ä. vor den Eingängen.

Die bisherigen Verkehrsberuhigungen Maßnahmen belaufen sich auf lediglich 2 Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder (Zone 30kmh) im Rödelheimer Parkweg; welche natürlich meist unbeachtet bleiben. (Vor allem, wenn der 1.FFC spielt).
Dies ist absolut ungenügend, wenn man bedenkt, das sich im Rödelheimer Parkweg, neben dem renommierten 1. Frauen Fußball Club auch ein sehr genutzter Seiteneingang des Brentano Freibads, ein Kindergarten, und der angrenzende Park Spielplatz, befinden.
Teilaufpflasterungen/ Bremsschwellen o.ä. sind hier absolut angemessen und notwendig.

Die bisherige Beleuchtung des öffentlichen Volksparks steht in keinem Verhältnis zu seinem Nutzen:
Der Heimat- und Geschichtsverein schaltet lediglich zu seinen Sitzungen die eigenen 4 Lampen ein, um den Vorplatz ihres, von der Stadt angemieteten Pavillons.
Und der beleuchtete, angedachte "Schulweg" wird meist einfach nicht genutzt, da er lediglich kurz, und nur entlang des hintern Teils des Parks, angrenzend an das Brentano Bad, verläuft.
Eine Lampe steht dann noch "Wache" bei den Gedenksteinen der ehemaligen Synagoge.
Abgesehen von den vereinzelten o.g. "Lichtblicken", steht der große Park dann im Dunkeln...
Und immer wieder, häufen sich leider in letzter Zeit auch, Belästigungen unterschiedlichster Art (wilde Grill- und Saufgelage, samt verbleibenden Abfall; Lärm; Grafitti; Erschrecken und Verfolgen anderer Parknutzer, etc) und sogar kleine Überfälle. Kleine polizeiliche Kontrollen erfolgen, jedoch steigen parallel dazu Verunsicherungen im dunkeln Park.
Es gibt heutzutage moderne, kostengünstige, nachhaltige, umweltbewusste, und ausgezeichnete, preisgekrönte Park-Beleuchtungssysteme (siehe das verschwisterte Lyon in Frankreich).

Der traditions- und artenreiche, lebendige Brentano Park wird täglich von ca. 60 Kindern auf ihrem Weg zur Schule/Kindergarten/Freizeitbeschäftigung, von ca. 50 Joggern und Fahrradfahrern, und von ca.300 anderen Arbeitnehmern/ Rentnern/ Hundebesitzern/ Hausfrauen auf ihrem Weg zur Arbeit/ zum Einkaufen/etc., genutzt. Ganz abgesehen von all den "Sommer-Liebhabern" des Parks, oder jenen, welche ihn durchqueren, um ins Brentanobad oder zum Fussballplatz zu kommen.

Es wurden in der Vergangenheit schon Unterschriftensammlungen, und Anhörungen und Hinweise beim Ortsbeirat 7 erstellt. Bisher jedoch ohne sichtbare Erfolge.
Die deutsche Bürokratie ist aber auch schwerfällig, liebt Papier und Zeit, sowie weitreichende Absicherungen jeglicher Art.
Hoffen wir das uns dies auf diesem moderneren Weg vielleicht eher gelingt, das Angenehme mit dem Notwendigen baldmöglichst zu vereinen!

Mit freundlichen Grüssen

Miriam Schott

Grünflächen, Wald und Friedhöfe Rödelheim

Ergebnisbericht zur Idee liegt vor!

248 von 200 Unterstützern Verbleibende Zeit: 0 Min.

Die Unterstützungsfrist ist abgelaufen

Der Unterstützungszeitraum für diese Idee ist leider bereits abgelaufen. Falls Sie jedoch eine eigene Idee einreichen möchten, können Sie das hier tun.

Idee einreichen Zurück zur Übersicht

Neuigkeiten des Autors

M. Schott

13.09.2017

Gestern, am 12.09.17, haben Herr Dr.Kroneisen vom Heimat-und Geschichts Verein und ich selbst eben dieses, unser aller Anliegen, dem Ortsbeirat 7 vorgelegt.
Weitere Informationen und Verlauf folgen.

M. Schott

13.09.2017

https://merkurist.de/frankfurt/engagement-buerger-fordern-mehr-sicherheit-im-brentanopark_Cv6

M. Schott

01.09.2017

http://www.frankfurt-gestalten.de/initiativen/887
Unsere Idee + zusätzliche Infos und Bilder

M. Schott

01.09.2017

Uns allen hiermit nun ein freundlich-sonniges und friedlich-schönes Wochenende !

M. Schott

01.09.2017

Allen bisherigen und kurzfristigen Unterstützern vielen Dank für's Mitmachen!

M. Schott

01.09.2017

Hip Hip Hurra: wir haben gemeinsam die 1. Runde geschafft !!!
Allen bisherigen und kurz entschlossenen Unterstützern soweit vielen Dank für' s Mitmachen !!!
Nun geht' s wohl in die 2. Runde mit der Frankfurter Stadtverwaltung...
Unsere Anliegen sollten hier wohl Gehör gefunden haben; nun schauen wir mal wann und wie unsere Anliegen alsbald in sichtbare Maßnahmen umgesetzt werden können...
Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.
Mit freundlich-sonnigen Grüßen in ein friedlich-schönes Wochenende !

P.s.: es gibt ein weiteres Beteiligungs-portal der Stadt, unter welchem die hiesige Idee auch mit Bildern und noch weiteren Informationen hinterlegt ist:
http://www.frankfurt-gestalten.de/initiativen/887

Antwort der Verwaltung

08.11.2017

Zur Prüfung der Umsetzbarkeit dieser Idee müssen verschiedene Ämter der Stadtverwaltung beteiligt werden. Diese Abstimmung ist noch nicht abgeschlossen und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Sollten bezüglich der Idee neue Informationen vorliegen, werden wir diese unverzüglich auf www.ffm.de veröffentlichen.

12.09.2017

Die Idee hat die notwendige Unterstützerzahl von 200 übertroffen. Der Magistrat prüft zur Zeit die Möglichkeiten der Umsetzung dieser Idee und berichtet über das Ergebnis auf dieser Website.

Umsetzung

Die Grünanlagen der Stadt Frankfurt erfüllen vielfältige Funktionen. Neben der sozialen Bedeutung als kostenfrei verfügbarer Begegnungs- und Bewegungsraum für alle Bevölkerungsschichten, kulturhistorischen Aspekten und der ökonomischen Komponente als Standortfaktor im Städteranking, spielen in Zeiten des Klimawandels und des Rückgangs der Artenvielfalt auch ökologische Belange eine wichtige Rolle.

Der aktuellen Berichterstattung in den Medien ist zu entnehmen, dass die Artenvielfalt und die Individuenzahl bei den Insekten in den letzten Jahren dramatisch zurückgegangen sind, und damit auch bei den insektenfressenden Vogelarten eine zunehmende Gefährdung festzustellen ist.

Gerade Kommunen wie Frankfurt mit vielen großen und relativ artenreichen Grünflächen obliegt damit eine besondere Verantwortung beim Erhalt und der Förderung der urbanen Biodiversität. Das Grünflächenamt verzichtet bereits seit Langem auf den Einsatz von Herbiziden und stellt auf vielen Flächen die Wiesenpflege auf ein- bis zweischürige Mahd um, um dort die Artenanzahl bei Tieren und Pflanzen zu erhöhen.

Immanenter Bestandteil des Artenschutzes in der Stadt ist aber auch die eingeschränkte Beleuchtung in den Grünanlagen. Selbst sogenannte insektenfreundliche Beleuchtung durch z. B. LED-Lampen lockt immer noch viele nachtaktive Insekten an (vgl. hierzu https://www.bund-sh.de/stadtnatur/insektenfreundliche-beleuchtung/).

In Anbetracht des sehr geringen Besucheraufkommens in den Abend- und Nachtstunden wird die Beleuchtung von Park- und Grünanlagen seitens des Grünflächenamtes aus Gründen des Artenschutzes generell restriktiv gehandhabt und erfolgt nur in sehr gut begründeten Ausnahmefällen (z. B. entlang von ausgewiesenen Schulwegen).

Die meisten Parkanlagen, so auch der Brentanopark, sind von gut ausgeleuchteten Straßen mit Fußwegen umgeben, die in der Dunkelheit für Fußgänger und Radfahrer eine sehr gute Alternative zu den dunklen Parkwegen bieten.

Grillparties und andere Belästigungen werden, so zeigen langjährige Erfahrungen aus anderen Grünanlagen, durch Beleuchtung eher begünstigt als verhindert. Selbst wenn die Wege beleuchtet sind, finden sich in jedem Park dunkle Ecken, in man sich zurückziehen kann und die zu „Gelagen“ einladen. Aus den dunkeln Bereichen heraus sind wiederum Personen auf den hellen Wegen besonders gut zu beobachten. Die tatsächliche Sicherheit wird durch eine Beleuchtung nicht erhöht.

Auch der Kostenfaktor spielt natürlich eine Rolle: Der finanzielle Aufwand für den Bau, die Kosten für die Reparatur der dabei entstehenden Schäden in den Parkanlagen und die jährlichen Unterhaltungskosten stehen in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zu den durch die Beleuchtung erhofften Verbesserungen.

In Abwägung aller Aspekte der Auswirkungen und des Nutzens einer dauerhaften Beleuchtung im Brentanopark bleibt der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main bei seiner bisherigen Einschätzung, keine Beleuchtung zu installieren.

Fahrradfahren ist in allen Grünanlagen geduldet. Es gilt der Grundsatz „Der Schwächere bzw. Langsamere hat Vorrang“, an den sich leider nicht alle Parkbesucherinnen und Parkbesucher halten. Zur Geschwindigkeitsreduzierung in den Grünflächen bringt das Grünflächenamt in den kommenden Wochen zunächst im Grüneburgpark, im Brentanopark und am Mainufer eine neue Beschilderung mit einem Appell an die gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Fußgängern und Radfahrern an. Die Schilder werden vorrangig an besonders neuralgischen Punkten wie Engstellen, Wegekreuzungen und natürlich an den Parkeingängen angebracht. Wo möglich wird das Motiv auch großformatig direkt auf den Boden gemalt.

Zum Thema Bodenschwellen wird sich das Grünflächenamt gemeinsam mit dem Radfahrbüro um eine für alle Nutzergruppen zufriedenstellende Lösung bemühen.

Die letzten Unterstützer

Angelika Hutter

vor 593 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

ich den Umgang mit dem öffentlichen Raum in Rödelheim durch seine Bewohner seit jeher sehr lieblos finde!

Kristina Schormann

vor 594 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

ich aus Rödelheim stamme und mir eine sichere und vielfältige Welt mit viel Lebensqualität und wenig Angst für uns alle wichtig ist.

Anonymer Nutzer

vor 594 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

meine Kinder dort unterwegs sind und ich mich bei veranstaltungen des quartiersmanagement sehr über die störungen und die unsicherheit aufgeregt habe.

Gisela Pfalzgraf-Haug

vor 594 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

viele unserer SeniorInnen sich in der Dämmerung im Brentanopark nicht sicher fühlen.

Die komplette Liste der Unterstützer einsehen

Kommentare (4)

Kommentare können Sie nur abgeben, wenn Sie angemeldet sind.

M. Schott

ID: 345 01.09.2017 16:01

Hip Hip Hurra !!!

Allen bisherigen und kurzfristig entschlossenen Unterstützern vielen, lieben Dank!

Wir haben alle gemeinsam, und mit Karacho!!, die 1. Runde geschafft!
Nun geht's wohl in die 2. Runde: Schauen wir mal, wann und wie die Stadtverwaltung sich um die Belange ihrer Bürger bemüht...

Froh sind wir, nach wie vor, um alle Ideen und Kommentare, Beteiligungen und Unterstützungen, hierzu!

Die Seite soll lebendig bleiben, und Infos wie es nun weiter geht, und was sich wann tut, werden hier so bald als möglich, für alle sichtbar gemacht.

Mit freundlich-sonnigen Grüssen in ein friedlich-schönes Wochenende für uns alle

Miriam Schott

Hendrick Schlüter

ID: 343 01.09.2017 14:06

Glückwunsch! Geschafft! Ich hatte auch den Link unter dem Online Artikel der FR veröffentlicht, aber hier scheint ja auch eine gute Lobby zu sein.
Hoffentlich reagiert die Verwaltung auf diese Idee.

Helga Dieter

ID: 342 31.08.2017 02:10

Helga Dieter

Liebe Leute

Ich stimme mit der Forderung nach mehr Licht im Park überein und bitte alle Rödelheimer Freundinnen und Bekannten, diese Petition zu unterstützen. Ich teile viele der genannten Gründe, möchte aber noch weitere Argumente anfügen.
Ich wohne seit über 30 Jahren am Brentanopark, der damals noch beleuchtet war. Dafür ist heute, bei einem vielfach größeren Steueraufkommen, kein Geld mehr da (ca. 50 € im Monat!) Wie das?
Abends und nachts höre ich oft Musik und Lachen, dann treffen sich kleine Gruppen im Park, die vermutlich keinen Garten zum Feiern haben. Das strahlt Lebensfreude und Friedfertigkeit aus. Wenn sie im Stockdunkeln einpacken müssen, bleibt sicher eher etwas liegen als bei Beleuchtung.
Ich habe auch schon häufig gesehen oder gehört, dass Leute im Park gestürzt sind, wegen der Unebenheiten bei gepflasterten und ungepflasterten Wegstrecken nebeneinander oder über die niedrige Umzäunung der Wiese usw. Bei Beleuchtung wäre die Unfallgefahr erheblich niedriger.
Letzten Freitag habe ich spät nachts noch Grölen und Gebrüll gehört. Es klang nach Streit zwischen alkoholisierten Männern. Im Nachhinein ist wahrscheinlich, dass sie die Steine auf den Pavillon geworfen haben. Dann kam vermutlich die Polizei, denn plötzlich war Ruhe.Ich glaube, dass im Dunkeln die Aggressionen und die Zerstörungswut ungehemmter ausgelebt werden. Ich würde mich im Hellen sicher eher schlichtend einmischen als im Dunkeln.
Ich bin sehr froh, dass in keinem der 90 bisherigen Einträge rechtslastige Law- and Order-Parolen laut wurden oder eine Partei auf den Scherben vom Pavillon ihr Wahlsüppchen kochen will. In diesen Zeiten werden durch Dramatisierungen oft Ängste geschürt. In Rödelheim wird gemeinsam eine Debatte geführt. Wunderbar! Ein Schönheitsfehler sind dabei für mich, die vielen anonymen Kommentare. Schade! Warum kann man nicht unter die einfache Forderung nach mehrLampen, seinen Namen setzen?

Liebe Leute, unterschreibt bitte die Petition – die 200 knacken wir doch lässig.
herzlich Helga

Hendrick Schlüter

ID: 341 28.08.2017 14:30

"Hoffen wir das uns dies auf diesem moderneren Weg vielleicht eher gelingt"
Sieht ja leider bei der dürftigen Unterstützung nicht so als, als wenn dieser erfolgreich werden würde.
Da hätten Sie ihre Unterschriftenlisten wohl besser hier abgegeben.

Weitere Ideen