4: Szenario „Umstieg“ - Frankfurt stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Mobilitätswende

Gesundheitsschutz

Icon eines Menschen mit AtemschutzmaskeIllustration eines Menschen beim Lesen mit geöffnetem Fenster und Vogelgezwitscher

„Seitdem hier weniger Autos unterwegs sind, mache ich gerne das Fenster auf!“

Durch weniger Autoverkehr sinken in gleichem Maße die Belastung durch Luftschadstoffe und Lärm. Dies bedeutet einen besseren Gesundheitsschutz der Bevölkerung Frankfurts. Eine Förderung von mehr Bewegung im Alltag hat weitere positive gesundheitliche Effekte.

Kommentare (5)

Josefine Riedel

ID: 2.154 01.05.2022 13:22

Es gibt viele Studien zu diesem Thema und ein Zusammenhang von Herz-Kreislauferkrankungen und Feinstaub sowie Lärm ist klar belegt. Ich wohnte in der Bleichstraße und habe weder den Lärm, noch die Luftqualität dauerhaft ertragen. Stress macht krank. Nicht jeder kann es sich leisten eine neue Wohnung anzumieten. Hier sehe ich eine klare Verbesserung.

Christian Mehl

ID: 2.114 26.04.2022 15:57
Sonstiges

Solange die Regierung HOLZÖFEN fördert, ist es für Feinstaubbelastung vollkommen irrelevant, ob ein paar Autos mehr oder wenig rumfahren. Nur die klagende Toyota-"Deutsche Umwelthilfe" ist diese Feinstaub-durch-Auto-Diskussion relevant, für die Bürger ist es vollkommen egal.

Manfred Fußnecker

ID: 2.117 26.04.2022 17:05

Ein paar Autos? Dass der MIV massiv zur Belastung der Atemluft mit verschiedenen Emissionen beiträgt kann man wohl nicht ernsthaft leugnen. Für die Bürger*innen stellt das eine relevante Gesundheitsgefährdung dar, besonders, wenn sie an Hauptverkehrsstraßen wohnen.

Dietmar Sen

ID: 2.015 13.04.2022 20:50

Als Jugendlicher habe ich noch den Smog miterlebt. Getankt wurde damals noch verbleit und die Kraftstoffe enthielten viel Schwefel. Trotz allem habe ich es jetzt schon auf 52 Lebensjahre gebracht. Die Luft ist heute durch moderne Kraftstoffe und Motorentechnik viel sauberer als damals. Es ist aus meiner Sicht Gejammer auf hohem Niveau. Eine Stadt kann nicht die Luftqualität bieten, wie ein Waldspaziergang, und muss es auch überhaupt nicht. Es ist immer ein Kompromiss.

Andreas Prinz

ID: 2.094 21.04.2022 23:57

Ich denke, da ignorieren Sie die großen Gefahren der Feinstaubbelastung durch den MIV. Die Gerichte haben diese Gesundheitsrisiken (Krebserkrankungen) jedenfalls nicht als "Jammern auf hohem Niveau" bewertet. Deshalb: klar besteht hier weiterhin dringender Handlungsbedarf!