4: Szenario „Umstieg“ - Frankfurt stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Mobilitätswende

Erreichbarkeiten im Wirtschaftsverkehr

Icon mit Pakt, Betonmischer und einem Menschen mit GehhilfeIllustration eines Paketboten mit Lastenrad

„Wir liefern jetzt mit Lastenrädern aus und arbeiten mit kleinen Depots!“

Der Wirtschaftsverkehr kann von weniger sonstigem Autoverkehr und weniger parkenden Fahrzeugen in der Innenstadt profitieren. Das Be- und Entladen wird durch Ladezonen und weniger private Autos einfacher und auch zur „Rush-hour“ kommt man als Gewerbetreibender gut in die Stadt.

Kommentare (10)

Michael Kern

ID: 2.182 01.05.2022 20:06
Chance

Grundsätzlich halte ich die Verringerung des Wirtschaftsverkehrs für sinnvoll, da der Lieferverkehr in dieser Form nicht nachhaltig ist. Grundsätzlich sollte aber auch hier die Anbindung des Umlandes besser berücksichtigt werden.

Ralph Lange

ID: 2.123 27.04.2022 14:28
Risiko

Die Verdrängung des Wirtschaftsvehrkehrs wird die Innenstadt weiter schwächen. Das Ergebnis sind leere Ladenlokale und ausgestorbene, heruntergekommene Einkaufsstraßen wie man es jetzt schon in der Börsenstraße bewundern kann.

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Georg Schmalhofer

ID: 2.149 01.05.2022 12:50

Dem kann ich nicht zustimmen. Es gibt Studien, dass Verbesserungen z. B. für den Fußverkehr die lokale Wirtschaft stärken (siehe z. B. hier auf S. 22: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2020-06-15_texte_75-2018_geht-doch_v6.pdf).

Auch ich kaufe viel lieber dort ein, wo ich bequem zu Fuß, mit dem Rad oder ÖPNV hinkomme und wo ich mich ungestört vom Autoverkehr gemütlich aufhalten kann.

Peter Jo

ID: 2.112 26.04.2022 12:42
Chance

Gerade für Menschen, die auf das Auto angewiesen sind (wie Mobilitätseingeschränkte, Lieferdienste und Handwerker) werden Flächen frei, weil aktuell die meisten Autos über 23 Stunden täglich ungenutzt stehen und die Stadt verstopfen.
Außerdem sind größere Lastenräder immer noch ein ungenutztes Potential für manche Handwerker. (es gibt dafür bereits spezielle Räder)

antje schuett-fahrenkrog

ID: 2.037 15.04.2022 12:12

Insbesondere für den Lieferverkehr gäbe es interessante Konzepte durch Bündelung des Verkehrs "vor den Stadttoren". Den Individualverkehr pauschal einzuschränken und mit dem Gewinn für den Wirtschaftsverkehr zu begründen, lotet weder alle Alternativen aus, noch ist es fair: Auch das Auto bevorzugende BürgerInnen sind wertvolle Mitglieder der Gesellschaft und keine Outlaws!

Gregor Haslinger

ID: 2.034 15.04.2022 11:38
Risiko

Für Langzeitparker, wie Anwohner mit eigenem PKW sollten Parkhäuser attraktiver gestaltet werden, für Kunden, Handwerker und Lieferanten statt dessen sollte mehr öffentlicher Park-Raum zur Verfügung stehen!

Dietmar Sen

ID: 2.009 13.04.2022 20:22

Es ist unrealistisch. Derzeit sind schon viele Parkmöglichkeiten durch politische Maßnahmen verloren gegangen und man braucht durch Einschränkungen von Fahrspuren und Geschwindigkeit immer länger durch die Stadt. Ich bin selber Handwerker (Elektrobranche). Oft kurvt man immer wieder um den Block um einen Parkplatz zu finden und ärgert sich über verlorengegangen Parkraum. Da wir oft viel Material und Maschinen mitführen, ist der Weg zum Kunden per Auto der einzig realistische Weg.

Gerhard Wieners

ID: 2.052 20.04.2022 14:08

Die Lösung kann nur sein: Anzahl der Parkplatzsucher reduzieren (z.B. Citymaut) und für Fälle wie Ihre Ausnahmeregelungen finden. Solnange alle Ihre Konkurrenten dasselbe Problem mit der Bürokratie / dieselben Kosten für den City-Zugang haben, wird's natürlich der Kunde bezahlen müssen, aber auch (als Anwohner oder geschäftsinhaber) die Vorteile genießen können.

Petra Luxenburger

ID: 1.955 05.04.2022 18:53
Chance

Diese Variante ist sicherlich nicht auf den gesamten Wirtschaftsverkehr anwendbar, aber eine zusätzliche Chance