Vorrang für Fußgänger - wir beenden das Verkehrschaos auf der Bornheimer Landstraße!

Auf der Bornheimer Landstraße, zwischen Luisenplatz und Berger Straße, gibt es auf 100 Metern Länge aktuell eine miserable Verkehrssituation:

- Autos kommen von beiden Seiten; aber die Straße ist nicht breit genug, dass sie aneinander vorbeifahren können

- Parkplätze sind südlich im 45 Grad-Winkel, nördlich im 90 Grad-Winkel ausgerichtet. Das verhindert nicht nur, dass Autos aneinander vorbeifahren können. Sondern es führt dazu, dass die nur 4,50 lange Parkzone im Nordteil regelmäßig von den heute min. 5 Meter langen Autos überschritten werden. Autos stehen zum Teil auf dem Fußweg, und/oder ihr Heck ragt in die Straße hinein.


Das Resultat:
- Nicht genug Platz für Fußgänger auf der Nordseite.
- Läden und Gastronomen dürfen keine Sommergärten betreiben.
- Autos können nicht aneinander vorbeifahren.
- Chaos und Gehupe.

Das muss nicht sein!

Die Lösung:

- Zwischen Luisenplatz und Berger Straße wird die Bornheimer Landstraße in eine Einbahnstraße umgewandelt.

- 90 Grad Parkplätze auf der Nordseite werden in 45 Grad Parkplätze umgewandelt.

- Der gewonnene Straßenplatz (ca. 2 Meter) wird genutzt, um den Fußweg im Nordteil deutlich zu verbreitern (ca. 3 Meter).

Die Folge:

- Das Quartier wird für Fußgänger, Eltern mit Kinderwägen, Menschen mit physischen Einschränkungen, Gewerbetreibende und Einkaufende deutlich attraktiver.

- Es gehen so gut wie keine Parkplätze verloren.

- Niemand hat einen Nachteil.

Verkehr Nordend

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Antwort der Verwaltung

Umsetzung

Das Straßenverkehrsamt freut sich, dass der Bürger sich aktiv mit dem Verkehrsgeschehen in seinem Wohnquartier beschäftigt und Vorschläge unterbreitet hat.

Die beschriebene Verkehrs- und Parksituation können wir durchaus nachvollziehen. Die in Grobpflaster baulich hergestellten Senkrechtparkplätze auf der Nordseite der Bornheimer Landstraße weisen in der Tat ein „knappes“ Maß auf, sodass wie vom Bürger beschrieben, größere Fahrzeuge z.T. in die Fahrbahn oder ein wenig in den Gehweg hineinragen.

Auf der Südseite der Fahrbahn wurden zwischen den Bauminseln bauliche Längsparkplätze hergestellt. Wegen des starken Parkdrucks ist jedoch Schräg-/ bzw. Senkrechtparken unter Inanspruchnahme des Gehweges zugelassen und entsprechend beschildert. Zur Verdeutlichung der Situation wurden abschnittsweise Begrenzungslinien auf der Fahrbahn und auf dem Gehweg markiert. Auch hier können größere (längere) Fahrzeuge in die Fahrbahn hineinragen.

Die verbleibende Fahrbahnbreite zwischen den Parkstreifen auf der Nord- und Südseite gewährleistet in den oben beschriebenen Einzelfällen auf der gesamten Strecke tatsächlich keinen echten Begegnungsverkehr. Das vom Bürger formulierte „Verkehrschaos“ ist uns jedoch bislang nicht bekannt. Bei einer Ortsbesichtigung stellten wir fest, dass Verkehrsteilnehmer_innen an den kurzen „engeren Abschnitten“ Rücksicht aufeinander nahmen, an geeigneter Stelle warteten, dem Gegenverkehr den Vorrang ließen und entsprechend langsam fuhren. Ausnahmen bestätigen hier sicherlich die Regel. Wir sehen aber durch die Engstellen eher einen verkehrsberuhigenden Effekt.

Die Gehwege sind tatsächlich nicht sonderlich breit, weisen aber die notwendigen Mindestbreiten auf.

 

Zu den Anregungen des Bürgers: Die vorgeschlagene Gehwegverbreiterung auf der Nordseite und die damit verbundene Veränderung der Parkordnung passt nicht mit den baulichen Gegebenheiten überein. Die Verbreiterung des Gehweges läge auf dem groben Pflaster des Parkstreifens und wäre für Fußgänger_innen nicht bequem begehbar und damit kaum nutzbar. Eine bauliche Verbreitung des Gehweges ist nach Angabe des Amtes für Straßenbau und Erschließung nicht vorgesehen.

Möglich wäre es jedoch, auf der Südseite statt Schrägparken Längsparken auszuweisen. Dadurch würde der Gehweg breiter werden. Jedoch fielen eine Reihe von Parkplätzen weg. Ohne positives Votum des zuständigen Ortsbeirates würden wir eine solche Änderung daher nicht vornehmen.

Der vorgeschlagene Einrichtungsverkehr in Fahrtrichtung Berger Straße hätte den Nachteil, dass Umwegfahrten und ein höheres Verkehrsaufkommen in den benachbarten Straßen entstehen würden. Die wichtige direkte Verbindung zwischen Berger Straße und Friedberger Landstraße wäre unterbrochen. Daher würden wir uns für die Beibehaltung der bestehenden Verkehrsführung aussprechen. Aber auch hier gilt, dass Änderungen der Verkehrsführung in Tempo 30-Zonen der Ortsbeirat beschließen muss.

 

Fazit: Die aktuelle Situation in der Bornheimer Landstraße stellt einen gerade noch akzeptablen Kompromiss dar. Breitere Gehwege wären durchaus wünschenswert. Aus unserer Sicht wäre aufgrund der baulichen Gegebenheiten ein breiterer Gehweg eher auf der Südseite machbar. Dafür wäre ein Votum des Ortsbeirates notwendig.

Die letzten Unterstützer

Gudrun Sachs

vor 361 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

Ich bin oft zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs und erlebe oft, dass die Straße zugeparkt ist und die Autos nicht aneinander vorbei kommen. Zusätzlich wird die rechts vor links Regel am luisenplatz n...

Jonas Wisplinghoff

vor 362 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

Zu viel öffentlicher Raum für das Abstellen privater PKW vergeudet wird.

Mehran Khadem-Awal

vor 365 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

...auch ich die Verkehrssituation chaotisch und unsicher finde, die Straße ist für beidseitigem Verkehr zwei offiziellen Parkreihen und in zweiter Reihe geparkten Autos zu schmal, die Bürgersteige ...

Sigrun Ganssert

vor 365 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

Die derzeitige Situation ist gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer incl. Fußgänger

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Kommentare (0)

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