Frankfurt einfach sexy machen - Rathaus reparieren

Mit wenig Aufwand könnte man Frankfurt beträchtlich verschönern. Das Rathaus ist ein ungeschliffener Diamant. Selbst als gebürtigem Frankfurter war mir bis vor wenigen Monaten nicht bewusst wie grandios diese Ecke einmal aussah. Es ist zum heulen. Dabei wäre es wirklich leicht das zu ändern. Man müsste nur die Dachlandschaft wieder herstellen. Wenigstens der große Turm (langer Franz) müsste wieder repariert werden.

Frankfurt wird ja sehr oft photographiert. Wir alle kennen die östliche Ansicht mit Main, Dom-Römer Areal und Wolkenkratzern. In jedem Zeitungsartikel ist dieses Symbolbild. Und auf dieser Ansicht ist das verstümmelte Rathaus. Wenn man nicht weiß wie es eigentlich aussah kann man das leicht ignorieren. Aber wenn man es einmal weiß, dann kann man es nicht mehr übersehen. Nutzt die Bildersuche eurer Suchmaschine und überzeugt euch selbst. Die Stummel sind fast auf jedem Bild. Bitter.

Momentan entsteht ja im Bankenviertel mit dem "Four" ein gigantisches Hochhausprojekt. Wenn das 2023/24 fertig ist wird Frankfurt ein anderes Gesicht haben. Es wird photographiert werden bis die Linse schmilzt. Die Skyline wird auf Istagram rotieren. Und auf dem typischen Frankfurt Motiv wird weiterhin das verstümmelte Rathaus zu sehen sein.

Die neue Altstadt hatte ja ein paar Gegner. Ich denke allerdings, dass das Ergebnis alle Kritiker widerlegt hat. Ich habe noch nie etwas negatives darüber gehört. Nur viel Lob, für ganz Frankfurt. Es hat die gesamte Stadt verbessert und verschönert.
Doch das Rathaus lässt man seit 65 Jahren kaputt. Obwohl hier alles noch steht. Abgesehen von den Dächern ist alles da. Ist das nicht irre? Und selbst die Hochhausfreunde würden sich über dieses Projekt riesig freuen. Der Rathausturm kann unsere Skyline noch einzigartiger machen. Dieses Projekt hat nur Unterstützer. Brückenbauverein, Freunde Frankfurts und wie die ganzen Vereine heißen. Die haben sogar schon ein wenig Geld gesammelt. Mit dem Wiederaufbau kann man nur gewinnen.

Freunde, ich bitte euch...es ist unser Rathaus. Soll das schönste weiterhin das in Hamburg sein?

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Eigentlich sollte es selbstverständlich sein und keiner weiteren Rechtfertigung bedürfen, dass die Stadt ihr eigenes Rathaus ca. 75 Jahre nach der (teilweisen) Zerstörung wieder instandsetzt. Nich...

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Kommentare (18)

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ID: 1.199 23.11.2020 11:26

Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,
schön, dass Sie hier sind. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. Auf unseren Seiten moderieren wir die Diskussionen.
Bitte nutzen Sie die Kommentarbereiche zur sachlichen Diskussion. Danke, Moderation KB

Tamara Schmidt

ID: 1.198 23.11.2020 11:25

Architekt kann der Ideengeber wohl nicht sein, sonst würde ihm die Altstadt nicht gefallen. Wahrscheinlich aus dem Finanz oder IT-Sektor. Nur von dort können solche krude Ideen kommen, welche total an der Realität vorbei gehen.
Die Stadt braucht in erster Linie funktionierende Schulen und Kindergärten. Dort sind, besonders in Pandemiezeiten, große Defizite und Investitionsstau.
Zudem noch günstigen Wohnraum, sicherere Straßen, einen besseren ÖPNV. wie schon andere bemerkt haben, die Kassen sind leer und man sollte sinnvollere Dinge Geld ausgeben,

Kornelia Nibel

ID: 1.193 23.11.2020 10:27

„Es ist zum heulen.“

Etwas weniger Drama bitte. Es gibt wirklich vieles was zum Heulen ist, ein hässliches Rathaus gehört nicht dazu. Willkommen in der echten Welt.

„Dabei wäre es wirklich leicht das zu ändern.“

Nein, ist es nicht. Es gab schon mal Überlegungen hierzu und das damalige Hochbauamt taxierte die Umbauten auf 35 Millionen Euro. Da selten so ein Finanzrahmen eingehalten wird, zudem einige Jahre vergangen sind, kann man sich vorstellen wo das endet.

„verstümmelte Rathaus“

Das fällt nun wirklich niemanden auf, der es nicht weiß.

„Momentan entsteht ja im Bankenviertel mit dem "Four" ein gigantisches Hochhausprojekt. Wenn das 2023/24 fertig ist wird Frankfurt ein anderes Gesicht haben.“

Privat finanziert.

„Die neue Altstadt hatte ja ein paar Gegner. Ich denke allerdings, dass das Ergebnis alle Kritiker widerlegt hat. “

Nein, die sogenannte neue Altstadt ist ein Phantasialand und furchtbar. Ich kenne in meinem Umfeld niemanden, der sie wollte oder gut findet. Zudem wurde sie für eine Elite mit Steuergeldern finanziert. Es ist schon mehr als merkwürdig, dass bei der Verlosung der Eigentumswohnungen so viel Prominenz, unter anderem eine ehemalige Oberbürgermeisterin, zum Zuge kamen. Steuergelder für den Klüngel.

Ein Mitarbeiter des ABI (ehemals Hochbauamt) sagte letztens, dass es wegen Corona in den nächsten Jahren keine neuen Projekte geben wird. Man will nur die angefangenen Projekte zu Ende bringen.

Bei diesem Projekt hier kann man nur sagen, was für ein Glück. Das ist wirklich wieder ein Eliten-Projekt und Steuerverschwendung. Es würde wahrscheinlich auch im Schwarzbuch auftauchen.

So lange wie durch private Initiativen Aufgaben der Stadt übernommen werden. Dürfen solche Dinge nicht umgesetzt werden.

Sebastian Schaffernicht

ID: 1.196 23.11.2020 11:05

"Willkommen in der echten Welt."
"... Altstadt ist ein Phantasialand und furchtbar."
"Eliten-Projekt"

Aber an der Stadtbauwerken kann sich doch jeder erfreuen. Ich muss doch nicht auf dem Römer wohnen um mich daran zu erfreuen.

Wenn sie mehr bezahlbaren Wohnraum wollen (will ich auch) dann sollte man sich eher dafür einsetzen, dass Projekte wie "Günthersburghöfe" realisiert werden. Und nicht verhinder werden.

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Tanja Schuhmann

ID: 1.191 23.11.2020 06:48

Die Stadt Frankfurt empfängt im Jahr über 6 Millionen Gäste, da wird nicht nicht einer mehr kommen, wenn ein Turm mehr oder ein Stockwerk weniger auf irgendeinem Haus ist.
Wir haben doch schon das mit 220 Millionen subventionierte Disney Land stehen.
Ich kann den Frust der anderen Kommentatoren verstehen, wenn man in Frankfurt lebt, weiß man, dass der Schuh an anderen Stellen drückt.

Sebastian Schaffernicht

ID: 1.194 23.11.2020 10:42

Natürlich hat Frankfurt auch andere Probleme. Die lösen sich allerdings nicht wenn das Rathaus kaputt bleibt.

Und das mit den Gästen ist falsch. Es gibt definitiv Leute die würden alleine deswegen nochmal Frankfurt besuchen.

Und eines noch, das ist nicht irgendein Haus. Das ist ein zerstörtes Wahrzeichen Frankfurts.

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Hendrick Schlüter

ID: 1.185 22.11.2020 18:50

Hier möchte ernsthaft jemand, dass die Stadt aus optischen Gründen irgendwelche Baumaßnahmen beauftragt. Für schöne Fotos. Geht's noch?

Sebastian Schaffernicht

ID: 1.186 22.11.2020 21:06

Hier geht es nicht nur um Fotos. Hier geht es auch um den Erhalt von Baukultur. Eine optisch attraktive Stadt hat auch wirtschaftliche Vorteile. Den schlechten Ruf Frankfurts innerhlab Deutschlands kann man so auch entgegenwirken. Siehe neue Altstadt. Ich bin überzeugt davon, dass hier der Nutzen die Kosten rechtfertigt.

Und wenn meine Steuern hierfür verwendet werden würden, wäre ich froh. Habe auch beim Brückenbau Verein bereits gespendet. Manchen Leuten ist das wirklich wichtig.

Auf das "Geht's noch?" kann ich daher sagen. Ja, da geht noch was.

Kurt Meier

ID: 1.184 22.11.2020 18:47

Für Schulsanierungen ist kein Geld da, aber hier soll ein "hübsches Dach" gebaut werden. Da fragt man sich welche Probleme man sonst noch hat. In der Welt würde ich auch gerne leben.

Sebastian Schaffernicht

ID: 1.187 22.11.2020 21:23

Steuern sind immer knapp. Es gibt viele Bereiche in denen Steuern sinnlos verbrannt werden. Hier ist das meiner Meinung nach nicht der Fall. Der graue Klotz wurde auch einmal für einige Millionen saniert. Da hätte man zumindest einen Teil der Dachlandschaft wieder herstellen können.

Und für einige Leute ist das nun einmal wichtig. Ich würde meine Steuern gerne hier arbeiten sehen.

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Beate Müller

ID: 1.183 22.11.2020 18:45

Für den langen Franz läuft doch schon längst eine Spendenaktion. Zudem denke ich, dass in Zeiten sehr knapper Kassen anderes Priorität haben sollte.

Sebastian Schaffernicht

ID: 1.188 22.11.2020 21:54

Die Spendenaktion bezieht sich allerdings nur auf den langen Franz. Die kleineren Türme und vor allem dieser graue Horroraufbau könnten auch einfach mal fertig gemacht werden. Und ganz generell, warum müssen sich eigentlich nur Spender aktivieren. Steuergeld finde ich bei einer Rathausreparatur gar nicht so verkehrt.

Und die Kassen sind immer knapp. Nach Corona kommt die nächste Finanzkrise usw. Seit 65 Jahren haben wir hier eine provisorische Lösung. Ich bin wirklich fest davon überzeugt, dass hier jeder Cent sinnvoll investiert ist.

Irene Adam

ID: 1.182 22.11.2020 18:43

Das Rathaus, also der Römer, hat doch ein Dach an dem nichts auszusetzen ist.

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Sebastian Schaffernicht

ID: 1.192 23.11.2020 09:59

Der Gebäudekomplex dahinter gehört noch dazu. Ebenso die Kämmerei verbunden mit der Seufzerbrücke.

Was hier neben dem grauen Klotz repariert werden sollte sind die Turmspitzen vom Langen Franz und kleinem Cohn. Das Treppenhaustürmchen links von der Brücke wäre auch wichtig. Dann wäre diese prominente Ecke wieder das was es einmal war: ein absoluter Blickfang.

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