Lolli-Tests / PCR-Pooltests in Kitas + Schulen

Es geht um die sogenannten Lolli-Tests, also um PCR-Pooltests, für die lediglich 30 Sekunden lang an einem Tupfer gelutscht werden muss. Sie vereinen viele Vorteile:

- Sie sind ZUVERLÄSSIGER als Antigen-Schnelltests: Sie reagieren schon bei geringer Viruslast und können dadurch eine Corona-Infektion oft schon sichtbar machen, wenn die betreffende Person noch nicht hochansteckend ist. Dadurch können Betroffene sich zeitnah in Quarantäne begeben.
- Sie sind EINFACHER durchführbar und die bei den Antigen-Test notwendige 15-minütige Wartezeit und Kontrolle entfällt - eine enorme Erleichterung für die mit den Tests betrauten Pädagog*innen.
- Sie sind KOSTENGÜNSTIGER.
- Sie können SPIELERISCH durchgeführt werden und eignen sich somit auch für den Kindergarten - selbstverständlich auf FREIWILLIGER Basis :-). Es kann lediglich ein Angebot sein und wenn ein Kind gar nicht mitmachen möchte, oder den Tupfer nach zwei Sekunden weglegt, dann ist das eben so; es ist einfach ein weiterer Baustein in der Schutzmauer gegen das Virus :-).

ICH WÜRDE MIR WÜNSCHEN, dass Frankfurt - wie bereits andere hessische Städte und Kreise sowie ganze Bundesländer wie Bayern - AN ALLEN SCHULEN UND KINDERGÄRTEN die PCR-Pooltests anbietet und dafür die Gesamtkosten übernimmt. (Derzeit übernimmt das Land Hessen die Hälfte der Kosten, den Rest müssen die Träger zahlen.)

HINTERGRUND: Die Aussage, für Kinder sei eine Corona-Infektion "ja gar nicht so schlimm", stimmt so einfach nicht. Zahlen aus den USA zeigen, dass 11 bis 15 Prozent der erkrankten Kinder an LONG COVID leiden. Falls sich hierzulande eine ähnliche Situation ergibt, hieße das also rein rechnerisch: Wenn im Laufe des Winters in einer Einrichtung mit 100 Plätzen auch nur 20 Kinder erkranken, haben zwei von ihnen mit Long Covid zu kämpfen.
(Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-usa-delta-kinder-betroffen-100.html)

Von möglicherweise noch unbekannten LANGZEITFOLGEN mal ganz abgesehen - das Windpockenvirus beispielsweise kann Jahrzehnte später Gürtelrose verursachen. Humane Papillomaviren können Gebärmutterhalskrebs verursachen, das zeigt sich ebenfalls erst Jahre bis Jahrzehnte später.

Es wäre toll, wenn Ihr die Idee unterstützen würdet - und natürlich darf der Magistrat sehr gerne auch schon vor Erreichen der Mindestzahlen reagieren, scheuen Sie sich nicht, meine Damen und Herren ;-)).

Foto: picjumbo_com / pixabay.com

Gesundheit stadtweit

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Neuigkeiten des Autors

Anonymisiert

05.01.2022

Liebe Unterzeichner*innen,

kurz vor dem Jahreswechsel kommt hier ein kurzes Update zu unserem Anliegen.

Am 8. Oktober 2021 hatten wir ja das Quorum erreicht.
REAKTIONEN VON OFFZIELLER SEITE auf unser Anliegen seitdem: leider keine.

UNSERE PERSÖNLICHE REAKTION:
Nachdem sich die Inzidenz für die 5-14-Jährigen im Herbst zwischenzeitlich wöchentlich um etwa 100 erhöhte (irgendwann lag sie dann bei über 800; man erinnere sich, dass 100 mal als exorbitant viel galt...),
gleichzeitig weitere Lockerungen vorgenommen wurden und die Maskenpflicht in den Schulen fiel,
obwohl schon klar war, dass in wenigen Wochen die EMA-Zulassung für die 5-12-Jährigen kommen würde,
ließen wir unser Grundschulkind vom Präsenzunterricht befreien und
haben es kurz vor der EMA-Zulassung Off-Label impfen lassen. Inzwischen ist es durchgeimpft.

IMMERHIN: Nachdem sich im Dezember mehrere Elterninitiativen an die Frankfurter Rundschau wandten, hieß es vonseiten der Stadt Frankfurt plötzlich, die Stadt würde ja die zweite Hälfte der Kosten für Tests übernehmen - die andere Hälfte trägt das Land Hessen.

Konkret ging es zwar „nur“ um Schnelltests, aber das würde ja auch schon mal was bringen und ist, falls Omikron hierzulande ähnliche Fallzahlen produziert wie in anderen Ländern, vermutlich mittelfristig auch besser handelbar; vielleicht ließe sich ein wöchentlicher Lolli-PCR-Pooltest ergänzen.

HIER GEHT'S ZU DEN INFOS:
https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/hessische-kita-eltern-fordern-corona-tests-91166087.html

https://www.fr.de/frankfurt/corona-krise-frankfurt-tests-kita-kindergarten-konzept-91179394.html

Von einem verpflichtenden (für die Kinder natürlich freiwilligen) Test-Angebot vonseiten der Kitas nehmen sowohl das Land Hessen als auch die Stadt Frankfurt weiterhin Abstand. Aus unserer Sicht war und ist das eine Fehlentscheidung.

Immerhin ist es nun leichter die Kita-Einrichtungen zu bitten, Schnelltests vor Ort anzubieten bzw. zumindest für zuhause zur Verfügung zu stellen.

Alle Welt betont, die Kinder müssten nun in dieser Pandemie endlich auch mal im Mittelpunkt stehen und als eine der verbliebenen vulnerablen Gruppe besonderen Schutz genießen. Gleichzeitig mangelt es aus unserer Sicht bis heute an entsprechenden Entscheidungen und einer offenen Kommunikation.

Es wäre schön, zumindest einige Möglichkeiten aufgezeigt zu bekommen, wie es weitergehen soll, wenn Omikron vollends übernimmt. Schulschließungen hingegen sind ja längst wieder im Gespräch. Von der Idee einen allgemeinen Lockdown mit offenen Schulen und Kitas zu kombinieren, habe ich hingegen noch nichts gehört oder gelesen, man könnte derartiges ja zumindest mal diskutieren...

Somit bleibt uns derzeit vor allem, Euch/Ihnen allen ein glückliches neues Jahr zu wünschen mit viel Gesundheit, guten Nerven und der Hoffnung auf ein allmähliches Auslaufen der Pandemie im Sommer.

Alles Gute und bleibt gesund!

Anonymisiert

08.10.2021

Liebe Unterzeichner*innen,

erst mal ganz herzlichen Dank für Eure/Ihre Unterstützung :-) !!!

Heute, am 8. Oktober 2021, haben wir die 200er-Marke geknackt und damit das erforderliche Quorum erreicht. Unser Anliegen wird also nun im Magistrat diskutiert werden – hoffentlich zügig, denn dann könnte man die flächendeckende Einführung der Lolli-PCR-Tests ruhig und geplant anlaufen lassen, ehe die Infektionszahlen wieder ansteigen.

Lieber Magistrat,

was vielleicht zur Einordnung unseres Antrags noch ganz hilfreich ist: Einen Großteil der Unterschriften haben wir in unserem Stadtteil ganz klassisch per Unterschriftenliste gesammelt, und zwar nebenbei, etwa auf Spielplätzen, beim Kinderturnen oder im Kindergarten, eben dort, wo wir als Eltern zweier Kinder auf andere Eltern treffen. (Wegen der thematischen Nähe haben wir uns vorwiegend auf Eltern konzentriert, obwohl es natürlich von gesamtgesellschaftlichem Nutzen ist, wenn Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden.)

Auf die Verbreitung über soziale Medien, Berichterstattung in Tageszeitungen oder Ähnliches haben wir bislang verzichtet.

Was ich damit sagen will: Obwohl wir unser Anliegen nur nebenbei und in einem sehr begrenzten Umkreis bekannt gemacht haben, sind wir auf reges Interesse und große Zustimmung gestoßen.
(In den zahlreichen Gesprächen hat sich erfreulicherweise nur eine Handvoll Personen skeptisch geäußert, viel weniger als erwartet.)

Die allermeisten Unterzeichner*innen stehen stellvertretend für eine mehrköpfige Familie. Hinzu kommt, dass wir nur in einem einzigen, sozial sehr breit gefächertem Stadtteil gesammelt haben. Bei 46 Frankfurter Stadtteilen insgesamt darf man sich die Zahl der Unterstützer*innen also getrost entsprechend höher denken.

Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie:
Handeln Sie verantwortungsbewusst und rasch und führen Sie die Lolli-PCR-Tests flächendeckend - ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand für die Schulen und Kitas - in Frankfurt ein.

Damit wir alle – insbesondere auch die Kinder und Jugendlichen, auf deren Rücken schon so viel ausgetragen wurde – heil durch diesen Herbst und Winter kommen.

Herzlichen Dank :-) !

Antwort der Verwaltung

Umsetzung

Wir begrüßen das bürgerschaftliche Engagement für die Eindämmung der Corona-Pandemie durch die Eingabe von Ideen sehr.

 

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 trifft die Stadt Frankfurt unter Berücksichtigung der tagesaktuellen Verordnungen und Vorgaben von Bund und Land gemeinsam mit den Frankfurter Trägern von Kindertageseinrichtungen Verabredungen zur entsprechenden Umsetzung. Ziel ist es, stadtweit geltende Absprachen für die Gestaltung der Kindertagesbetreuung unter den gegenwärtigen Pandemiebedingungen im Spannungsfeld zwischen notwendiger (früh)kindlicher Bildung, Betreuung und Förderung und dem Gesundheitsschutz zu treffen. Hierzu gehören vielfältige Vereinbarungen, z.B. das Einrichten fester Gruppen oder die Anpassung der Hygienemaßnahmen im pädagogischen Alltag wie beispielsweise das regelmäßige Händewaschen, das regelmäßige Lüften oder das Tragen von Masken unter Erwachsenen – um nur einige zu nennen.

 

Die Entscheidung, ob die regelmäßige, anlasslose Testung von Kindern als zusätzliche und freiwillige Maßnahme ermöglicht werden soll, treffen die Träger. Wenn Träger und Einrichtungen sich in Absprache mit den Eltern dazu entscheiden, Testungen durchzuführen, ist dies selbstverständlich für die Eltern kostenlos. Für die Träger gilt das ebenfalls, da Stadt und Land 100% der Kosten übernehmen. 50 % der Kosten werden durch Landesmittel und die weiteren 50 % durch die Stadt Frankfurt gedeckt. Aktuell stehen den Kindern –analog zum Vorgehen an den Schulen– drei Tests pro Woche zur Verfügung. Die Entscheidung, welche Tests verwendet werden, erfolgt vor Ort. Gleichwohl dürfen nur Tests verwendet werden, die für diesen Zweck vom Bundesamt für Gesundheit zugelassen sind.

 

Im vergangenen Jahr hat die Stadt Frankfurt am Main für diesen Zweck 1,9 Mio. € bereitgestellt.

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