Radverkehr auf der Berger Straße sicherer machen.

Die Berger Straße ist für Kfz eine Einbahnstraße, darf mit dem Rad aber in beide Richtungen befahren werden. Auf Grund der vielen parkenden Autos (insbesondere in 2. Reihe oder quer zur Fahrbahn) ist es jedoch oft zu eng um mit dem Rad entgegen der Kfz-Fahrrichtung zu fahren.

Eine eigene Radspur würde den Verkehr hier deutlich sicherer machen.
Wäre es möglich diese einzurichten und ggf. das Parken nur noch parallel zur Fahrbahn zu erlauben?

Radverkehr Bornheim

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Autos kaum Rücksicht auf Fahrradfahrer nehmen und sie überhaupt auf der Bergerstraße ncihts zu suchen haben sollten.

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ich selber radfahrer bin oft mit meinen Kindern fahre und dort ein höheres Maß an Sicherheit willkommen heißen würde

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Ich fühlte mich auch schon häufig durch die Enge und v.a. die rücksichtslos parkenden Autos gefährdet. V.a. Kinder haben keinen Überblick und werden leicht übersehen.

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Kommentare (22)

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Frank Hofmann

ID: 2.281 23.06.2022 12:29

Sehr geehrte Frau Nibel, dass Sie meine von Ihnen abweichende, individuelle Wahrnehmung der Situation als „Bashing“ abqualifizieren, spricht für sich. Ich jedenfalls fühle mich oft auf Straßen, GEHwegen und auch in Parkanlagen oft von Radfahrern (vielen inzwischen auf sehr schnellen E-Bikes) gefährdet. Bevor Radfahrern weitere Freiräume zugestanden werden, sollten sie am Gesamtheit die vorhandenen erst einmal verantwortlich nutzen lernen.

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karl-heinz pfeffel

ID: 2.288 24.06.2022 09:53

Dem ist nichts hinzuzufügen. Deren Meinung ist: Ich bin rücksichtslos, weil ich das will und wer mich um Beachtung von Regeln und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer bittet, ist unverschämt und betreibt "Bashing".

Eine sehr bedenkliche Entwicklung und die Behörden halten die Augen verschlossen.

Frank Hofmann

ID: 2.279 22.06.2022 19:34

Hallo, ich bin Fußgänger auf der Berger Straße und meiner Meinung sind der größte Unsicherheitsfaktor oft die Radfahrer. An einer Ampel kann ich in Frankfurt mit 99%iger Sicherheit davon ausgehen, dass die Autos halten, wenn ich grün habe. Bei den Fahrradfahrern bin ich überrascht, wenn sie halten. Verkehrsregeln scheinen hier eher als „Empfehlungen“ verstanden zu werden. Hinzu kommt zB auch nötigendes Verhalten, zB Wegdrängen auf den Gehwegen. Ich finde es seltsam, dass hier mehr Sicherheit für Radfahrer gefordert wird, wenn ich das oft selbstgefährdende Verkehrsverhalten dieser Gruppe sehe. Nicht alle, aber viele. An erster Stelle für eine Verbesserung der Sicherheit für alle sähe ich also, dass sich Radfahrer an die Verkehrsregeln halten.

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karl-heinz pfeffel

ID: 2.287 24.06.2022 09:48

Sie haben völlig recht und ich freue mich, dass Sie die Dinge auf den Punkt bringen. Erschreckend sind einige der Antworten an Sie, die zeigen, wie weit viele egozentrische Radfahrer von der Realität entfernt sind!

karl-heinz pfeffel

ID: 2.273 17.06.2022 22:10

Hallo, Herr Hartmann, das Thema SUV ist natürlich ein ganz besonderes. Wie man solche "Statussymbole" loswerden kann? Da bin ich ratlos und auch etwas zornig. Ich sehe da im selben Maß Handlungsbedarf wie bei den E-Scootern und denjenigen selbstgerechten Radfahrern, die nicht verstehen, wie sie sich selbst und alle anderen Verkehrsteilnehmer gefährden. Es müßte wohl wesentlich mehr dafür getan werden, daß wir alle akzeptieren, daß Teilnahme am Verkehr mehr verlangt als Selbstgefälligkeit.

Maria Wohlfahrt

ID: 2.268 16.06.2022 12:24

Sollte man nicht generell in Städten viel radikaler vorgehen und dort, wo nicht genügend Platz ist für Autos, Fahrräder und Fußgänger ist, die Autos komplett verbannen? Eine eigene Radspur für Fahrräder ist aber eine gute Idee, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

karl-heinz pfeffel

ID: 2.293 24.06.2022 10:10

Ja, breite Radwege sind sinnvoll. Auf der Friedberger Landstraße jedoch fahren Radler dennoch auf dem Gehweg und auf der falschen Straßenseite!

karl-heinz pfeffel

ID: 2.263 11.06.2022 11:15

Hallo, Herr Hartmann,

ich hatte Ihrer Antwort ein Upvote gegeben und eine Antwort geschrieben, beides scheint hängengeblieben zu sein, hier noch einmal:

Ich hatte dort darauf verwiesen, das Radfahrer, die gegen die Einbahnstraße fahren dürfen, zu besonderer Vorsicht, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme verpflichtet sind und keinen Vorrang gegenüber Kfz oder Fahrrad, die die eigentliche Fahrtrichtung nutzen, haben. Insofern folge ich Ihrem Wunsch nach einer gesonderten Spur nicht, eine weitere Verknappung der Parkplätze ist hier leider nicht zielführend. Ein Dilemma, mit dem wir wohl noch einige Zeit klarkommen müssen.

Das Beispiel der Fahrbahnverengung, wie wir es musterhaft z.B. in der Comeniusstraße vorfinden und bei dem ganz eindeutig derjenige wartet, auf dessen Seite sich die Verengung befindet, ist hier nicht anwendbar. Vorrang haben immer diejenigen, die in der eigentlichen Richtung einer Straße unterwegs sind. Stellen Sie sich vor, der Fahrweg ist nicht so breit, daß die Einhaltung des Mindestabstandes möglich ist: sollen dann die Autofahrer gegen die Richtung rückwärts fahren? Oder muß nicht der entgegenkommende Radfahrer ausweichen?

Jannik Hartmann

ID: 2.271 16.06.2022 20:01

@karl-heinz pfeffel -
Vielen Dank für ihre Antwort.
Die Rechtslage zur Vorfahrt in diesen Einbahnstraßen ist hier https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-03/strassenverkehr-radfahrer-suv-ausweichen

genauer beschrieben. Passenderweise auch mit einem Beispiel aus Frankfurt.

Ich denke im Sinne des sichereren Verkehrs wäre ein Wegfall vin einigen, wenigen Parkplätzen schon verkraftbar, aber ich verstehe dass es da auch andere Meinungen geben kann. Insbesondere in den Nachbarstraßen wird dem ruhenden Verkehr, und das sind überwiegend Autos, ja bereits sehr viel Platz eingeräumt.

Beste Grüße

Jannik Hartmann

ID: 2.252 03.06.2022 10:58

Guten Tag Herr Pfeffel,

Vielen Dank für Ihre Anmerkungen.
Ich denke grundsätzlich haben wir da ein gemeinsames Ziel: Nämlich den Verkehr flüssiger zu machen.
Durch eine getrennte Spur ließe es sich ja eben vermeiden, dass an Engstellen gewartet werden muss. Wartepflichtig ist da übrigens meines Wissens nach die Partei, auf deren Seite sich das Hindernis/Fahrbahnverengung befindet. Das kann ebenso gut auf Seite der Autofahrenden sein.

Widersprechen möchte ich Ihnen auch dabei, dass die bisherige Regelung zu Lasten aller anderen Verkehrsteilnehmer geht. Fußgänger zum Beispiel profitieren davon, da so weniger illegal auf dem Gehweg gefahren wird. Es geht also mMn höchstens zu Lasten der Autofahrenden.

Rotlichtverstöße und Gehwegradeln finde ich auch in keinster Weise in Ordnung. Unklar ist mir jedoch, wie das dauerhaft überwacht werden soll?

Zusammenfassend nochmal: ich gehe davon aus, dass auch Autofahrende von einer zusätzlichen Spur profitieren würden.

Beste Grüße

karl-heinz pfeffel

ID: 2.249 02.06.2022 11:53

Es ist bereits eine Vergünstigung, dass Radfahren gegen die Einbahnstraße erlaubt ist, was zu Lasten aller anderen Verkehrsteilnehmer geht. Wenn die Straße nicht breit genug ist, um den Sicherheitsabstand zu entgegenkommenden Fahrzeugen einzuhalten, haben die Radfahrer abzusteigen und den Weg frei zu machen. Die Stadt sollte überlegen, die Einbahnstraßensonderregelung für "Lastenfahrräder" zu streichen, denn diese stellen eine erhebliche Verkehrsbehinderung dar. Auch in der Berger Straße wäre es darüber hinaus dringend notwendig, Radfahrer, die verbotswidrig auf Gehwegen fahren oder Rotlicht ignorieren, mit dem vorgesehenen Ordnungsgeld zu belegen.

Die hier gewünschte zusätzliche Begünstigung der Radfahrer ist nicht zielführend.

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