Weg von X (ehemals Twitter)

Die Stadt Frankfurt sollte sich von der Plattform X (ehemals Twitter) zurückziehen. Es gibt andere Plattformen, um mit den Bürgern in Kontakt zu bleiben. 
X wurde wegen Desinformation von der EU abgemahnt, der Besitzer ruft offen auf, rechtsextreme Parteien zu wählen. Von einer solchen Plattform sollte man sich klar distanzieren. Das Presseamt sollte ihren Kanal dort einstellen, aber auch solche Social-Media-Buttons wie auf dieser Seite sollten verschwinden. 
Notfalls kann man ja, neben FB, Insta und Co., ja vielleicht auch zu Bluesky oder Mastodon wechseln. 

Verwaltung stadtweit

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Umsetzung

Die im Presseamt der Stadt Frankfurt angesiedelte Social-Media-Redaktion beobachtet die Entwicklung der Plattform X (vormals Twitter) ebenfalls seit geraumer Zeit kritisch und hat sich bereits eingehend mit alternativen (dezentralen) Plattformen wie Mastodon oder Bluesky beschäftigt. Auch befinden sich die zuständigen Kolleginnen und Kollegen hierzu in engem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern anderer hessischer Kommunen. Zudem werden die Themen Datenschutz und Vertraulichkeit von Social-Media-Auftritten regelmäßig im Hessischen Städtetag erörtert.

Gleichwohl ist die Stadt Frankfurt zu einer aktiven, sachlichen und informativen Bürgerkommunikation verpflichtet. Hierbei spielt X neben Facebook und Instagram aufgrund der erzielten Reichweite (232.000 Follower auf X, 213.000 Follower auf Facebook, 90.000 Follower auf Instagram) eine zentrale Rolle – auch als niederschwelliger Kommunikationskanal zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie Ämtern und Dezernaten der Stadt Frankfurt. 

So hat sich X während der Corona-Pandemie neben den anderen genannten Plattformen als zentrales Kommunikationsmittel bewährt, um gerade jene oftmals jüngeren Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, die sich nicht oder kaum über Printmedien, Hörfunk oder sonstige lineare Medienpublikationen über städtisches Handeln informieren.

Die Social-Media-Redaktion von frankfurt.de achtet in den Kommentarbereichen unter ihren Postings penibel darauf, etwaige verleumderische Inhalte, Hetze und Fake News zeitnah zu erkennen, zu markieren und Bots zu sperren, sodass Besucherinnen und Besucher des städtischen X-Kanals nicht Gefahr laufen, durch Postings dieser Art behelligt zu werden.

Die Stadt Frankfurt setzt ferner auf ein organisches Wachstum ihrer Social-Media-Accounts. Das heißt, sie tritt auf Social Media, so auch auf X, mit institutionellen Nutzerkonten auf und verzichtet auf werbefinanzierte Reichweitenoptimierung.

Auf eine aktive Bespielung der eingangs genannten dezentralen Plattformen wie Mastodon oder Bluesky wird seitens der Stadt Frankfurt derzeit verzichtet, da zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar ist, welche Alternativen zu X sich mittel- bis langfristig durchsetzen werden. Versuchsweise wurde vor kurzem ein Account auf dem neu zugänglichen Kanal Threads erstellt. Eine aktive und effiziente Bürgerkommunikation setzt voraus, dass das genutzte Netzwerk bei den zu adressierenden Bürgerinnen und Bürgern hinreichend verbreitet und von diesen auch genutzt wird. Gleichwohl wird die weitere Entwicklung von den Kolleginnen und Kollegen weiterhin kritisch hinterfragt, sodass bei Bedarf entsprechend reagiert werden kann.

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Frankfurt zu Mastodon wechseln sollte.

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öffentliche Gelder nicht zur Förderung von privaten Datenkraken genutzt werden sollte. Freie Alternativen stehen zur Verfügung

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...die Gesinnung von Elon Musk und seine rabiate, ignorante Art gegenüber den Angestellten von X verabscheuenswürdig sind.

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Kommentare (2)

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Martin M.

ID: 3.121 14.10.2023 18:49

wev von "x", aber auch weg von Facebook, WhatsApp und den ganzen dissoziaken Netzwerken. Es nützt wenig, sich über russische und chinesische Oligarchen aufzuregen und gleichzeitig anderen Oligarchen wie Musk, Zuckerberg usw. die Kontrolle über Informationen und damit über unser Denken und unsere Meinungsbildung zu gewähren.

Raymond V.

ID: 3.120 14.10.2023 15:55

Zu Threads, wenn es dann Deutschland kommt. Vorher bitte nicht einfach X nicht mehr bespielen.

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