Ampelschaltungen für Rad- und Fußverkehr optimieren

An vielen Stellen ist ein überqueren von mehrspurigen Straßen für Radfahrer und Fußgänger nicht ohne Zwischenhalt auf dem Mittelstreifen möglich.

Kommen beide Richtungen auf dem Mittelstreifen zusammen, ohne die Straße komplett überqueren zu können, wird es schnell zu eng. Darüber hinaus sind 3-5 Minuten nicht angemessen um bspw. die Hanauer Landstraße zu queren.

Hat ein Teilabschnitt grün sollten alle Abschnitte in die gleiche Richtung grün erhalten und Grünphasen leicht verlängert werden.

Einige Taster in der Fahrbahnmitte wären unnötig, es gäbe weniger Ampelphasen und weniger Rotlichtverstöße. Eine Orientierung fiele leichter und die Straße wäre komplett überquert bevor Autos knapp an Fußgängern und Fahrrädern vorbei fahren.

Neben dem Mehr an Sicherheit wird das Ziel schneller erreicht und gezielt der nicht-motorisierte Verkehr gefördert.

Verkehr stadtweit

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Antwort der Verwaltung

25.01.2019

Die Idee hat die notwendige Unterstützerzahl von 200 übertroffen. Der Magistrat prüft zur Zeit die Möglichkeiten der Umsetzung dieser Idee und berichtet über das Ergebnis auf dieser Website.

Umsetzung

Grundsätzlich gilt es bei der Lichtsignalplanung ein ausgewogenes Gleichgewicht
zwischen den unterschiedlichen Nutzungswünschen der zu Fuß Gehenden und
Radfahrenden (kurze Wartezeiten, sichere Querung), des ÖPNV (schnelle und
störungsfreie Fahrt zwischen den Haltestellen) und des motorisierten
Individualverkehrs (weitestgehende Aufrechterhaltung der Grünen Welle) zu
realisieren.
Befinden sich innerhalb eines signalgeregelten Knotenpunkts hintereinander
liegende Furten, wird generell versucht, zu Fuß Gehende diese in einem Zug
queren zu lassen.
Dies ist möglich indem beide Furten gleichzeitig Grün erhalten oder durch
gestaffelte Grünphasen, die eine Querung in einem Zug ermöglichen, wenn man zu
Grünbeginn die Fahrbahn betritt.
Solche Schaltungen gehen zumeist (vor allem bei mehrspurigen Fahrbahnen und
breitem Mittelstreifen) mit einem höheren Zeitbedarf einher, was eine Realisierung
bei hochbelasteten Knotenpunkten erschwert, da es hier zu Rückstaus kommen
kann oder das Abbiegen parallel geführten Kfz-Ströme erschwert wird.
Auch eine priorisierte Abwicklung des ÖPNV (Bus, Straßenbahn) kann einer
Koordinierung hintereinander liegender Fußgängerfurten entgegenstehen.
Die Anzahl der Signalphasen wird durch eine solche Schaltung nicht verringert, bei
einer Trennung von gleichzeitiger Schaltung mit dem Kfz-Verkehr erhöht sich diese
vielmehr.
Anforderungstaster für zu Fuß Gehende können hierbei nicht eingespart werden, da
immer die Möglichkeit besteht, dass einzelne Personen trotzdem auf dem
Mittelstreifen zum Stehen kommen könnten.

Die letzten Unterstützer

Christoph Sold

vor 90 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

... ich bereits trotz grüner Radlerampel von einem Auto angefahren wurde.

Kirsten Gerstner

vor 90 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

ich viel Fahrrad fahre und empfinde, dass der Radverkehr mehr Vorrang geniessen sollte.

Susanne Thürmer

vor 90 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

Ich betroffen bin

Anonymer Nutzer

vor 90 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

...ich des öfteren in der Straßenmitte nochmal warten muss, da die Grünphasen ungünstig geschaltet sind.

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Kommentare (2)

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Salah Bourezza

ID: 433 14.03.2019 13:34

Die Idee ist absolut notwendig uns tellt ein Minimum dar. Die Stellungnahme der Stadt nicht nachvollziehbar. Bei
dieser Änderung wied der Verkehr beeinflusst, klar, aber in der Richtung, dass mehr Priorität und Sicherheit den Fussgängern gewährt wird.

Hier muss die Stadt ganzheitlich denken. Mindestens 30% des Autoverkehrs ist nicht notwendig, solche Massnahmen tragen dazu bei, den Verkehr zu befrieden und sinnvoller zu machen, aktuell ist er ein Alptraum.

Christian Schönberg

ID: 422 21.01.2019 19:31

Ich gebe zu bedenken, dass eine längere Grünphase an den wenigsten Ampeln die genannte Situation verbessern dürfte. Bleibt es länger 'Grün', gehen auch mehr Menschen los, Richtung Verkehrs-Insel.
Bei der genannten Problematik zu voller Inseln, müsste man den Zeit-Korridor mit 'Grün'-Signals (zum erlaubten Betreten des ersten Straßen-Teils) also vielmehr verkürzen!
Wohingegen die „Insel-Räum-Schaltung“ eben dazu beitragen würde.

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