Klimanotstand auch für Frankfurt ausrufen.

Konstanz hat es vorgemacht, Frankfurt sollte nachziehen.

Die Idee zur Ausrufung eines Klimanotstandes stammt von Adrian Whitehead, er ist studierter Biologe und kommt aus Australien.
​Er ist überzeugt, dass eine Ausrufung des Klimanotstandes durch öffentliche Institutionen den Bürger*innen zeigt, dass es sich bei der Klimakatastrophe tatsächlich um einen akuten Notfall handelt! Whitehead behält recht, die Dramatik des Wortes versetzt Politiker in nackte Überlebensangst. Diese sollen jedoch bedenken, die Angst der um ihre Zukunft kämpfenden fridaysforfuture-Kinder ist um Vieles grösser!

Den „Klimanotstand“ auszurufen, hat symbolische Wirkung und soll zeigen, dass eine Regierung den Klimawandel ernst nimmt und Maßnahmen für den Klimaschutz einleitet.

Energie und Umwelt stadtweit

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Umsetzung

Idee Nr. 853: Klimanotstand auch für Frankfurt ausrufen

Konstanz hat es vorgemacht, Frankfurt sollte nachziehen.

Die Idee zur Ausrufung eines Klimanotstandes stammt von Adrian Whitehead, er ist studierter Biologe und kommt aus Australien.
Er ist überzeugt, dass eine Ausrufung des Klimanotstandes durch öffentliche Institutionen den Bürgerinnen und Bürger zeigt, dass es sich bei der Klimakatastrophe tatsächlich um einen akuten Notfall handelt! Whitehead behält recht, die Dramatik des Wortes versetzt Politiker in nackte Überlebensangst. Diese sollen jedoch bedenken, die Angst der um ihre Zukunft kämpfenden fridaysforfuture-Kinder ist um Vieles grösser!

Den „Klimanotstand“ auszurufen, hat symbolische Wirkung und soll zeigen, dass eine Regierung den Klimawandel ernst nimmt und Maßnahmen für den Klimaschutz einleitet.

 

 

Stellungnahme:

„Die Stadt Frankfurt am Main hat registriert, dass nicht nur in Konstanz, sondern auch in weiteren deutschen Städten inzwischen der „Klimanotstand“ ausgerufen wurde. In Frankfurt ist dies nicht geschehen, weil dieser symbolische Akt nicht als ausreichende Antwort auf den Klimawandel und dessen Folgen angesehen wird. Es ergeben sich keine zwingenden Maßnahmen. Die Städte, die den „Klimanotstand“ bereits ausgerufen haben, gehen ebenfalls sehr unterschiedlich damit um.  

 

Da die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben und die Lebensqualität im Stadtgebiet unstrittig bereits sehr gravierend sind und strategische wie konkrete Maßnahmen der Anpassung bzw. der Begegnung des Klimawandels zu den höchsten Prioritäten der Daseinsvorsorge zählen, bezieht die Stadt Frankfurt den Aspekt der klimaangepassten Aufgabenwahrnehmung bereits in Planungs- und Realisierungsprozesse städtischer Vorhaben mit ein. Darüber hinaus wird an zahlreichen konzeptionellen wie operativ direkt umsetzbaren Maßnahmen gearbeitet.

 

Dies beinhaltet u.a.

 

  • die Erarbeitung einer städtischen Klimaanpassungssatzung
  • die Novellierung und Konkretisierung der Frankfurter Strategie zur Anpassung an den Klimawandel
  • die Festsetzung des Passivhaus-Standards bei städtischen Bauvorhaben sowie auf städtischen Flächen
  • die Erstellung von Energiekonzepten bei Neubaugebieten
  • die stetige Fortschreibung des kommunalen Klimaschutzberichts (https://www.stvv.frankfurt.de/download/B_117_2019.pdf)
  • die Verstetigung und Ausweitung städtischer Förderprogramme (z.B. zur Dach- und Fassadenbegrünung)
  • die Überarbeitung der städtischen Vorgartensatzung im Hinblick auf die Realisierung grüner (statt grauer) Vorgärten
  • die Verbesserung und Stärkung der ÖPNV-Nutzung
  • die Reduzierung des Individualverkehrs in der (Innen-)Stadt
  • Steigerung der Attraktivität der Radverkehrsinfrastruktur
  • die Förderung von Fotovoltaik und Solarthermie
  • die Erarbeitung von Entsiegelungs- und Begrünungsprogrammen; auch für Straßen und Plätze
  • den wassersensiblen Stadtumbau inkl. der Berücksichtigung von Starkregen- und Überflutungsereignissen
  • die intensive Ausweitung des Frankfurter Trinkbrunnennetzes
  • die unterschiedlichsten öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Information und Sensibilisierung aller Zielgruppen der Stadtgesellschaft

 

u.v.m.

 

Aktuell wird auf verschiedenen Ebenen geprüft, inwiefern diese Maßnahmen ausreichend sein werden und wo es noch Verbesserungspotenziale gibt.“

Die letzten Unterstützer

winfried vaassen

vor 75 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

es notwendig ist und richtig umgesetzt auch nicht symbolpolitik ist, wie mike josef behauptet

Anonymer Nutzer

vor 80 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

Es angesichts der drohenden Klimaveränderungen notwendig ist, drastische Maßnahmen einzuleiten und umzusetzen, die den Planeten auch für unsere Kinder erhalten sowie gleichzeitig unser aller Leben ...

Anonymer Nutzer

vor 86 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

Es leider Zeit dafür isr.

Chantal Douglass

vor 88 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

wir etwas ändern müssen um diese Erde zu retten.

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Kommentare (2)

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Holger Schmid

ID: 468 30.05.2019 12:06

Liebe Mitzeichner,
Es gibt zum gleichen Thema eine online Petition mit fast 2000 Mitzeichnern, die jeden Tag stetig um ca 150 wächst.
Seid so lieb und zeichnet diese mit.
Wir sind bereits mit dem Stadtfraktionen in Kontakt.

https://tinyurl.com/klimanotstandfrankfurt

Herzlichen Dank.

Holger Schmid

Hendrick Schlüter

ID: 469 30.05.2019 16:43

Ihnen ist aber schon klar, dass eine Pedition auf Change.org keine rechtliche Bewandnis hat.
Hier ist der Magistrat immerhin verpflichtet zu antworten.
Nichtsdestotrotz werde auch ich ihre Petition mitzeichnen.

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