Heizpilze in der Gastronomie verbieten

Heizpilze wurden in der Politik erst mit der Durchführung des Rauchverbotes in Kneipen und Gaststätten zum großen Thema. Denn Gastronomen begannen damit Heizpilze vor ihren Betrieben aufzustellen, sodass die Raucher wenigsten nicht frieren müssen, wenn sie zum Rauchen vor das Lokal müssen. Schnell zeigte sich jedoch, dass die mit Gas betriebenen Heizpilze sehr viel Kohlendioxid in die Luft abgeben und somit ein Risiko für die Umwelt darstellen.

Daher wurden nach und nach in vielen großen Städten und Bundesländern, die Nutzung dieser mit Gas betriebenen Heizpilze verboten. Zu diesen Städten und Bundesländern zählen unter anderem:

München
Berlin
Köln
Nürnberg
Ludwigsburg
Stuttgart
Tübingen

Bei maximaler Leistung von etwa 14 Kilowatt stößt ein Heizpilz bis zu 3,5 Kilogramm Kohlendioxid pro Stunde aus – bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 36 Stunden in der Woche entstehen so bis zu vier Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Das entspricht dem Ausstoß eines Neuwagens, der 20000 Kilometer im Jahr fährt oder dem eines Niedrigenergie-Hauses.

Frankfurt sollte seinem Titel als Green City endlich gerecht werden und Heizpilze in der Gastronomie verbieten.

Energie und Umwelt stadtweit

Ergebnisbericht zur Idee liegt vor!

218 von 200 Unterstützern Verbleibende Zeit: 0 Min.

Die Unterstützungsfrist ist abgelaufen

Der Unterstützungszeitraum für diese Idee ist leider bereits abgelaufen. Falls Sie jedoch eine eigene Idee einreichen möchten, können Sie das hier tun.

Idee einreichen Zurück zur Übersicht

Neuigkeiten des Autors

Der Autor der Idee hat bislang keine Neuigkeiten zu seiner Idee hinzugefügt.

Antwort der Verwaltung

Umsetzung

Heizpilze dürfen in Frankfurt am Main derzeit noch ohne Genehmigung aufgestellt werden. Der Magistrat begrüßt die Anregung der Ideenplattform, Heizpilze in der Außengastronomie zu verbieten, um den Klimaschutz aktiv voranzutreiben.

Das entspricht dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Beitritt zum Klimabündnis, um die Emission von Kohlendioxid bis 2030 erheblich zu reduzieren.

Sobald die Stadtverordnetenversammlung eine entsprechende Änderung der Sonder­nutzungssatzung verabschiedet hat, wird der Magistrat entsprechend kontrollieren, dass keine Heizpilze mehr in der Außengastronomie verwendet werden.

Die letzten Unterstützer

Stefan Kruse

vor 270 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

es sich um sinnlose Umweltverschmutzung handelt

Anonymer Nutzer

vor 283 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

Kein Wirt stellt die Heizpilze im Winter ab, nur weil sie gerade kein Kunde nutzt. Im Gegenteil: sie bleiben an, damit vielleicht Kunden gewonnen werden. Absolutes Unding!

Anonymer Nutzer

vor 285 Tagen

Anonymer Nutzer

vor 285 Tagen
Ich unterstütze die Idee, weil:

Umwelt technisch einfach nicht vertretbar

Die komplette Liste der Unterstützer einsehen

Kommentare (1)

Kommentare können Sie nur abgeben, wenn Sie angemeldet sind.

Moderation SR

Kommentar der Moderation
ID: 625 14.02.2020 11:09

warum sind diese Heizpilze nicht schon seit Jahren in Deutschland verboten ?
Warum braucht es so eine mühselige Inititiative obwohl es doch so offensichtlich ist ??

Weitere Ideen